TISCHERGESELLENSTÜCK-AUSTELLUNG 2017

„Handwerk hat noch immer goldenen Boden“

Unter diesem Motto ermunterte ein Großteil der Redner der Tischler-Ausstellung die Junggesellinen und -gesellen, ihrem Ausbildungsberuf treu zu bleiben und sich auf ein lebenslanges Lernen einzustellen und zu freuen.

Die Verdienstmöglichkeiten im Handwerk seien exzellent und bräuchten den Vergleich mit manchen Jungakademiker nicht zu scheuen deklarierten sowohl Hr. Kramwinkel als Kreishandwerksmeister als auch Stefan Färber als Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Offenbach. Schulleiter Raimund Kirschner wünschte den Junggesellinnen und Junggesellen des Tischlerhandwerks einen guten Start in ihre Zukunft.

Gestalterische Kreativität, Geschicklichkeit und ein gutes Gespür für neue Trends bilden eine sichere Basis für Erfolg im Berufsleben. Lobreiche und stärkende Worte sprachen ebenso der Obermeister der Schreiner-Innung Offenbach, Joachim Hildebrand, sowie der Geschäftsstellenleiter der Kreishandwerkerschaft Offenbach, Uwe Czupalla, sowie Ulrich Leber von der Holzfachschule in Bad Wildungen und Bernd Vonderschmid vom Versorgungswerk Rhein-Main. In ganz besonderer Weise zeigen die Gesellenstücke die persönliche Handschrift einer/s jeden einzelnen Gesellin bzw. Gesellens. Diese präsentierten ihre Prüfungsstücke am Sonntag, den 25. Juni 2017, im Rahmen der Tischler-Ausstellung mit anschließender Freisprechungsfeier in der Aula der August-Bebel-Schule in Zusammenarbeit mit der Schreiner-Innung für Stadt und Kreis Offenbach. Insgesamt wurden 19 Stücke ausgestellt, die alle bestanden haben.

Die Theorieprüfung wurde mit 4 mal „gut“ und 4 mal „sehr gut“ absolviert. Jahrgangsbester wurde Oliver Zelt, der mit 1,1 auch die beste Note im Berufsschulzeugnis erhielt, gefolgt von Moritz Düll und Frederick Woit, die mit gut 90% die Gesamtnote 1 als Prüfungsergebnis knapp verfehlten. Die Arbeiten von Eileen Seibert, Frederick Woit, Oliver Zelt, Gabriel Strathoff und Pierre Schaub sind noch bis zum 15.7.17  in der Sparkassenfiliale am Marktplatz Offenbach zu sehen.

Damit die Ausstellung der kostbaren Möbelstücke auch für einen längeren Zeitraum bestehen bleibt, wird sie jetzt auch virtuell in einem Rundgang begehbar sein. Dazu wurde ein ehemaliger Schüler der August-Bebel-Schule der gestaltungs- und medientechnischen Assistenten beauftragt, einen professionellen Internetauftritt zu dokumentieren und zu realisieren. Hierdurch werden nicht nur die Möbelstücke, sondern auch die Tischlerausbildung und die interessanten Facetten des Schreinerberufes in einer neuen Perspektive erscheinen lassen.

 

 

gesponsert von